Bewegung

Kleine Spiele für Zwischendurch

Viele von euch kennen sie sicher, andere möglicherweise eher weniger. Heute habe ich für euch ein paar ältere Kinderspiele ausgegraben. Vielleicht sind auch ein paar Spiele dabei, die aus der Kindheit eurer Eltern stammen!

1, 2, 3, Abgepasst!

Ein Versteckspiel der besonderen Sorte. Einer von euch wird als „Abpasser“ ausgewählt und zählt mit verschlossenen Augen am „Abpassplatz“ aus. In der Zwischenzeit beginnen sich die anderen in der Umgebung zu verstecken. Entdeckt der Sucher jemanden, so laufen beide geschwind Richtung „Abpassplatz“. Erreicht der „Abpasser“ den Platz zuerst, ruft er ganz laut: „Eins, zwei, drei, (zum Beispiel) Max abgepasst!" Wenn er alle erwischt, wird das erste Kind, das abgepasst wurde, in der nächsten Runde zum „Abpasser“. Ergreift jedoch einer von euch die Chance und kommt unbemerkt zum „Abpassplatz“, kann er mit dem Ruf: „Eins, zwei, drei, alle frei!“, die restlichen Mitspieler erlösen. Der „Abpasser“ hat in diesem Fall verloren und muss noch einmal auszählen.

Pfitschigogerln

Die wohl einfachste Form des Tischfußballs. Nehmt dazu jeweils ein Lineal und eine 1-Euro-Münze zur Hand. Mit dem Federpennal markiert ihr eure Tore, welche auf dem Spielfeld, einem Tisch, platziert werden. Als „Spielball“ dient eine kleine Cent-Münze. Ist der Anpfiff der Partie erfolgt, „schnippen“ die Spieler mit ihrem Lineal abwechselnd auf ihre Münzen. Sie versuchen so die kleine Cent-Münze in das gegnerische Tor zu schießen. Einer spannenden Pfitschigogerl-Partie steht somit nichts im Wege!

Kreuzerl versenken

Alles was ihr für dieses Spiel benötigt ist ein Blatt Papier und zwei Stifte in unterschiedlichen Farben. Das Blatt Papier wird durch einen Strich in der Mitte in zwei Spielfeldhälften getrennt. Nehmt nun die Stifte in die Hand und jeder Spieler verteilt in seiner Hälfte zehn „Kreuzerl“. Mittels „Schere, Stein, Papier“ wird ausgelost, welcher Spieler beginnen darf. Dieser versucht nun mit einem flotten Strich von einem seiner „Kreuzerl“ aus ein gegnerisches zu treffen. Es werden immer abwechselnd Striche gezogen und bei einem Treffer, wird das „Kreuzerl“ durchgestrichen. Sieger ist jener Spieler der alle zehn „Kreuzerl“ seines Gegners versenkt.

Wer hat Angst vorm Krokodil?

Dieses Spiel kann sowohl im Freien als auch in einem Turnsaal gespielt werden. Stecke dafür gemeinsam mit deinen Freunden ein etwas größeres und rechteckiges Spielfeld ab. Wichtig ist, dass es eine Spielfeldbegrenzung gibt. Einer von euch wird als Fänger ausgewählt und stellt sich auf ein Ende des Spielfeldes. Alle anderen begeben sich zum anderen Ende. Wenn der Fänger ruft „Wer hat Angst vorm Krokodil?“, antworten die anderen mit „Niemand!“, dann auf „Und wenn es aber kommt?“ mit „Dann laufen wir davon!“ Anschließend müsst ihr versuchen dem Krokodil auszuweichen und auf die andere Seite zu kommen. Wenn du vom Fänger abgeschlagen wirst, musst du ihm in der nächsten Runde beim Fangen helfen. Schaffst du es als einziger nicht gefangen zu werden, hast du das Spiel gewonnen und kannst in einem neuen Durchgang deine Künste als Fänger unter Beweis stellen.