Bewegung

Tierisches Kinderyoga

Habt ihr schon einmal Yoga ausprobiert? Nein! Dann wird es höchste Zeit. Die unterschiedlichen Übungen machen nicht nur extrem viel Spaß, sondern entspannen gleichzeitig auch euren Körper und Geist. Und da die Übungen an die Tierwelt angelehnt sind, fällt es euch sicher leicht sie nachzumachen.

 


Der Frosch


Zu Beginn stellt ihr euch breitbeinig hin und geht tief in die Hocke bis ihr mit eurem Po fast den Boden berührt. Dann legt ihr eure Hände flach auf den Boden und beugt euch mit eurem Oberkörper ein wenig nach vor. Dabei sollten eure Füße ständig den Boden berühren. Haltet diese Position für ein paar Sekunden und hüpft dazwischen wie ein kleiner Frosch herum.


Die Katze


Mit dieser einfachen Übung könnt ihr eure Rückenmuskulatur lockern und eure Beweglichkeit steigern. Nehmt zuerst den Vierfüßlerstand ein und schaut darauf, dass sich Knie und Hände direkt unter der Hüfte bzw. den Schultern befinden. Der Rücken sollte zu Beginn gerade sein. Nun atmet ihr aus, macht einen Katzenbuckel und versucht das Kinn zur Brust zu führen. Beim Einatmen streckt ihr den Kopf in die Höhe, bildet mit eurem Rücken ein leichtes Hohlkreuz und drückt euren Bauchnabel Richtung Boden. Diese Bewegungen wiederholt ihr ein paar Mal und könnt beim Ausatmen natürlich auch eine Katze imitieren und laut Miauen.


Die Schildkröte


Setzt euch aufrecht hin und legt die Fußsohlen so aneinander, dass ihr die Knie seitlich Richtung Boden spreizen könnt. Versucht diese Position zu halten. Natürlich könnt ihr die Übung auch noch etwas schwieriger gestalten. Greift dabei mit euren Armen von innen um eure Beine und lehnt euren Oberkörper soweit wie möglich in Richtung Boden. Anschließend umfasst ihr mit den Händen eure Füße und schließt die Augen. Stellt euch dabei vor, ihr seid eine Schildkröte, die sich in ihren Panzer verkriecht. Haltet die Position am besten für einige Minuten.


Der Löwe


Erweckt den Löwen in euch! Für diese Übung kniet ihr euch hin und setzt euch auf eure Fersen. Mit den Händen stützt ihr euch leicht auf den Oberschenkeln ab und streckt dabei die Arme durch. Schließt nun die Augen und atmet langsam und tief ein. Bereit für einen Löwenbrüller? Dann los! Den Kopf etwas zurückbeugen, Augen und Mund aufreißen und die Zunge so weit wie möglich heraus strecken. Kräftig ausatmen und dabei einen lauten und wilden Brüller loslassen. Erholt euch danach kurz und wiederholt die Übung zwei bis drei Mal.


Der Flamingo


Bei der Flamingo-Pose stellt ihr euch aufrecht hin und streckt eure Arme in die Höhe. Anschließend faltet ihr eure Hände über dem Kopf zusammen, sodass sie zum Himmel zeigen. Versucht dann die typische Position eines Flamingos einzunehmen, indem ihr ein Bein langsam vom Boden hebt, anwinkelt und die Fußsohle in der Höhe des Knies am anderen Bein absetzt. Nun für einige Zeit die Balance halten und anschließend das Bein wechseln. Wie lange schafft ihr es die Position zu halten?