Ernährung

Exotencheck: Die Papaya

Heute geht es in unserer Serie „Exotencheck“ um die Papaya. In der exotischen Frucht stecken viele Vitamine und den süßlichen Geschmack werdet ihr lieben.

Herkunft

Ursprünglich wurde die Papaya in Mittelamerika und Südmexiko angebaut, heutzutage findet man sie vor allem in Afrika, Indien und Australien sowie Mittel- und Südamerika. Sie zählt zur Familie der Melonenbaumgewächse und wird daher oftmals auch Baummelone genannt. Die Pflanze, an der die exotische Frucht wächst, wird bis zu 10 Meter hoch. Wenn ihr in den Supermarkt geht, werdet ihr vor allem die hawaiianische oder brasilianische Papaya finden. Diese Sorten erreichen ein Gewicht von 400 bis 600 Gramm. In den Gebieten in denen die Papayas angebaut werden, gibt es auch welche, die 3 bis 5 Kilogramm schwer sein können. Diese werden jedoch lediglich dort und nur sehr selten in Europa verkauft.

Aussehen

Die Form der Papaya ist meistens oval bis birnenförmig und sie kann bis zu 40 cm lang werden. Die unreife Frucht hat eine grünliche Farbe und ist meistens noch sehr hart. Wird die Papaya jedoch reif, verfärbt sich die Schale gelbgrün bis gelborange. Im reifen Zustand ist die Haut der Papaya lederartig, dünn und daher etwas empfindlich. Wenn ihr im Supermarkt eine noch unreife Papaya kaufen wollt, solltet ihr darauf achten, dass auf der Schale gelbe oder orangefarbene Flecken zu sehen sind. Denn dann kann die Frucht zu Hause noch etwas nachreifen.

Lagerung

Eine halbreife Frucht wird am besten bei Zimmertemperatur aufbewahrt, zusätzlich könnt ihr sie noch in Zeitungspapier einwickeln. Ein paar Tage nach dem Einkauf sollte die Papaya dann schön reif sein. Im Allgemeinen gilt, dass die exotische Frucht schnell verzehrt werden sollte, da sie ansonsten von Tag zu Tag an Vitaminen verliert.

Verwendung

Sobald sich die Papaya leicht eindrücken lässt, könnt ihr sie verkosten. Schneidet die Frucht dazu der Länge nach in zwei Hälften. Bittet jedoch eure Eltern um Hilfe, denn ihr werdet zum Schneiden ein scharfes Messer benötigen und das kann ganz schön gefährlich für eure Finger werden. Ist die Papaya aufgeschnitten, sticht euch wahrscheinlich schon das rötlich-orangefarbene Fruchtfleisch ins Auge. Außerdem werdet ihr in der Mitte der exotischen Frucht schwarze pfeffergroße Kerne erkennen, die mit einer geleeartigen Masse umhüllt sind. Diese könnt ihr ganz einfach mit einem Löffel entfernen. Das Fruchtfleisch kann dann ebenfalls ausgelöffelt oder mitsamt der Schale in Scheiben geschnitten werden.

Die Papaya wird meistens roh gegessen, wobei der süßliche Geschmack mit einem kleinen Tipp noch intensiver wird. Träufelt einfach ein bisschen Limettensaft über das Fruchtfleisch und genießt diese köstliche Frucht.

Anschließend habe ich für euch einen leckeren Fruchtsaft zum Nachmachen vorbereitet.

Erdbeer-Papaya Smoothie

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 1 reife Papaya (ca. 400 g)
  • 250 g Erdbeeren
  • 2 Kiwis
  • 2 Stiele Minze

Für euren selbstgemachten Smoothie benötigt ihr einen Stabmixer. Achtet bitte auf eure Finger oder lasst euch dabei von einem Erwachsenen helfen.

Und so geht’s:

  1. Zuerst wascht ihr die Erdbeeren, entfernt die nicht essbaren Teile und schneidet sie klein. Danach die zerkleinerten Erdbeeren in eine Schüssel geben, mit einem Stabmixer pürieren und gleichmäßig in zwei Gläser füllen. 
  2. Bei den Kiwis die Schale entfernen und ebenfalls zerkleinern. Danach pürieren und in die Gläser einfüllen.
  3. Nun eine aufgeschnittene Papaya zur Hand nehmen und die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch mit dem Löffel herausholen und grob in kleine Stücke zerteilen. Danach wiederum Pürieren und in die Gläser füllen.
  4. Zum Schluss die Minze waschen, etwas trocknen lassen und eure Smoothies mit zwei Blättern anrichten.